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Duration - Macaulay Duration | ![]() |
Die Duration ist eine Sensitivitätskennzahl, welche die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer einer Geldanlage in einem festverzinzlichen Wertpapier bezeichnet. Genauer genommen und allgemein formuliert ist die Duration der gewogene Mittelwert der Zeitpunkte, zu denen der Anleger Zahlungen aus einem Wertpapier erhält.
Die Duration wurde im Jahr 1938 durch Frederic Macaulay entwickelt und wird deshalb auch Macaulay-Duration genannt. Die Duration stellt jenen Zeitpunkt dar, bei dem völlige Immunisierung gegenüber dem Zinsänderungsrisiko im Sinne von Endwertschwankungen eintritt. Das Konzept baut auf dem Umstand auf, dass unvorhergesehene Zinsänderungen zwei gegenläufige Auswirkungen auf den Endwert eines festverzinslichen Wertpapiers (z.B. Anleihe) haben: So führt etwa ein Zinsanstieg zwar zu einem geringeren Barwert der Anleihe; wegen der Reinvestitionsprämisse werden aber die zukünftigen Zahlungen (Kupons) höher verzinst. Letztlich führt ein Zinsanstieg zu einem höheren Endwert. Umgekehrt verhält es sich bei einer Zinssenkung. Jener Zeitpunkt, bis zu dem der Marktwert der Anleihe bei gestiegenen Zinsen wegen der reinvestierten Kupons mindestens wieder den erwarteten Wert erreicht hat bzw. bis zu dem er bei gesunkenen Zinsen wegen der geringeren Diskontierung nicht den erwarteten Wert unterschritten hat, nennt man Duration.
(Quelle: Artikel Duration. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Dezember 2006, 09:23 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Duration&oldid=24652313 (Abgerufen: 13. Dezember 2006, 20:35 UTC))
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