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Break Even / Gewinnschwelle | ![]() |
Gewinnschwelle oder Break-Even-Punkt ist in der Wirtschaftswissenschaft der Punkt, an dem Erlös und Kosten einer Produktion (oder eines Produktes) gleich hoch sind und somit weder Verlust noch Gewinn erwirtschaftet werden. Am Break-Even-Punkt ist der Deckungsbeitrag aller abgesetzten Produkte identisch mit den Fixkosten. Wird die Gewinnschwelle überschritten, erreicht man die Gewinnzone, entsprechend wird bei Unterschreitung ein Verlust realisiert, d.h. man kommt in die Verlustzone. Der Break-Even-Punkt kann für ein Produkt (Ein-Produkt-Betrachtung) oder mehrere Produkte (Mehr-Produkt-Betrachtung) berechnet werden.
Ausgangspunkt der Break-Even-Analyse ist die Fragestellung
* wie viele Produkte müssen produziert und abgesetzt werden, um die Fixkosten zu decken? (Ein-Produkt-Betrachtung)
* wie viel Umsatz muss durch die betrachteten Produkte erwirtschaftet werden, um die Fixkosten zu decken? (Mehr-Produkt-Betrachtung)
Die Gewinnschwellenanalyse (Break-Even-Analyse) ist ein wichtiges Instrument für die Unternehmensplanung. Sie hilft, den Einfluss von Änderungen der Kostenstruktur zu analysieren und die Anforderungen an die Absatzmenge festzustellen. Die dynamische Gewinnschwellenanalyse zeigt, ab welchem Zeitpunkt ein neues Produkt die Gewinnzone erreicht und sich rendiert.
(Quelle: Artikel Gewinnschwelle. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. Oktober 2006, 14:36 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gewinnschwelle&oldid=22774957 (Abgerufen: 24. Oktober 2006, 13:34 UTC))
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