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Der Stichprobenumfang (oft auch Stichprobengröße genannt) ist die Anzahl der für eine Prüfung benötigten Proben, um statistische Kenngrößen (Parameter) einer Grundgesamtheit zu ermitteln. Dadurch sollen systematische Fehler aufgedeckt und statistisch belegt werden.
Der Stichprobenumfang wird häufig durch Normen festgelegt, aber auch Erfahrungswerte werden zur Festlegung herangezogen.
Mit den ermittelten Ergebnissen werden statistische Werte berechnet. Für die Bildung eines Mittelwertes ist ein Stichprobenumfang von mindestens zwei notwendig. Ein Instrument zur Ermittlung von statistischen Werten ist zum Beispiel die Qualitätsregelkarte. Die Standardabweichung und die Prozessfähigkeit sind typische Werte, die bei immer wiederkehrenden Stichproben berechnet werden.
Formel für die Mindestgröße einer Stichprobe für Anteilswerte
Formel für die Mindestgröße einer Stichprobe für relative Häufigkeiten
(Quelle: Artikel Stichprobenumfang. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. November 2006, 20:16 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stichprobenumfang&oldid=24424521 (Abgerufen: 9. Dezember 2006, 21:34 UTC))
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